Keinen Tag der Bundeswehr

Im vergangenen Monat fand der sogenannte „Tag der Bundeswehr“ an 16 Standorten in ganz Deutschland statt. Friedensarbeiter Marvin und Philipp waren bei der Vorbereitung von Protestveranstaltungen maßgeblich beteiligt. An mehr als 10 Standorten konnten gemeinsam mit weiteren Friedensorganisationen Protestaktionen auf die Beine gestellt werden – darunter in Bonn, Erfurt, Trier und Hamburg.

Die Kritik der FriedensaktivistInnen richtete sich insbesondere gegen die Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr. Alleine im vergangenen Jahr traten rund 1.500 Minderjährige ihren Dienst bei der Bundeswehr an. FriedensaktivistInnen und Kinderrechtsorganisationen sehen darin eine Verletzung der UN-Kinderrechtskonventionen. Dazu sagte Friedensarbeiter Marvin im Vorfeld des „Tages der Bundeswehr“: „Es darf nicht sein, dass Kinder auf Panzerfahrzeugen herumturnen und Jugendliche mit Karrierewerbung überzogen werden. Beides widerspricht den Forderungen der UN-Kinderkonvention, die die Bewerbung von Jugendlichen verbietet“

Bild entfernt.Hohe Wellen schlugen am „Tag der Bundeswehr“ Aufnahmen aus dem baden-würtembergischen Stetten am kalten Markt. FriedensaktivistInnen hatten dort dokumentiert, >wie SoldatInnen Waffen an Kinder weitergereicht hatten. Durch eine gemeinsame Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative, der DFG-VK und terre des hommes konnten wir auf diesen Skandal aufmerksam machen. „PR-Gau beim ‚Tag der Bundeswehr‘“, titelte dazu Spiegel-Online.

 

Einen ausführlicheren Bericht finden Sie hier.

Bilder von Aktionen an den verschiedenen Standorten finden Sie hier.

 

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Heide Schütz"Ich unterstütze das Projekt, weil es jetzt darauf ankommt, den Friedensstab an die junge Generation weiterzugeben. Dazu müssen Friedensjobs durch Friedenspatenschaften entstehen."

Heide Schütz, Frauennetzwerk für Frieden

"Frieden ist mir ein HERZENsanliegen und drum unterstütze ich das Projekt finanziell. Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre wie der HERZENsFRIEDE."

Monika Müller, München

 

"Frieden ist mir ein HERZENsanliegen und drum unterstütze ich das Projekt finanziell. Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre wie der HERZENsFRIEDE."

Monika Müller, München

 

Eva Neukamp"Ich möchte als Friedenspate dazu beitragen, dass der Abstand zwischen den Bekenntnissen und den tatsächlichen Bemühungen kleiner wird!"

Eva Neukamp, Bonn
 

Bickhofe"Ich finde es wichtig, dass sich junge Menschen für eine bessere Welt engagieren. Mit meiner Friedenspatenschaft trage ich dazu bei."

Jacqueline Bickhofe, Hotelfachangestellte


Andreas Buro
 

"Friedensarbeit wird in Deutschland ganz überwiegend ehrenamtlich bewältigt, doch geht es ohne vollbeschäftigte GanztagsarbeiterInnen nicht. Sie tragen die Infrastruktur, ohne die wir Ehrenamtlichen nicht wirken können."

Andreas Buro († 2016)
(Komitee für Grundrechte und Demokratie)
 

Flyer "FriedensarbeiterIn"

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